Die Düne

Willkommen im Naturschutzgebiet Düne Tannenbusch!

Bei diesem circa 7 ha großen Gelände handelt es sich um die Reste einer Binnendüne. Die Bodenerhebung entstand nach der letzten Eiszeit durch Auftürmen von Sandmassen entlang eines verlandeten Rheinarms.

Im 17. Und 18. Jahrhundert befand sich auf dem Gelände ein Jagdrevier der Kölner Kurfürsten. Die militärische Nutzung des Dünenbereiches in der Folgezeit als Exerzier- und Truppenübungsplatz endete 1945. Danach wurde das Gebiet aufgeräumt und aufgeforstet. Der erhöhte Teil der Düne blieb – anders als die Randbereiche – auf Betreiben der Stadt Bonn von einer Bebauung ausgenommen.

Der Boden der Düne besteht aus reinem Sand; er ist sehr trocken und nährstoffarm. Forscher der Universität Bonn entdeckten hier einzelne Exemplare einer aussterbenden Silbergrasart . Diese wurden geborgen, im Botanischen Garten der Uni Bonn aufgepäppelt, vermehrt und von den Botanikern wieder auf die Düne zurück verpflanzt.

Das Gelände wurde 1989 durch eine Verordnung der Stadt Bonn als innerstädtisches Naturschutzgebiet ausgewiesen. Das Biotop wird von der Biologischen Station Bonn e. V. fachlich betreut und gepflegt.

 

Die Düne Tannenbusch
Binnendüne in Tannenbusch